Innenminister warnt: Bonn droht in die Hand paramilitärischer Organisationen zu fallen | Rheinische Tagespost

Innenminister warnt: Bonn droht in die Hand paramilitärischer Organisationen zu fallen

comp_20160202_172103_Android

Heimlich entstandene Aufnahmen zeigen Fahnen der Organisationen

Bonn – Geschütze und Waffen in den Händen von hunderten Schläfern: Sind in Bonn Anschläge auf öffentliche Gebäude geplant? Immer mehr verdichten sich die Hinweise auf ein solches Szenario. Die Sicherheitsbehörden sind alarmiert!

Was ist bloß in der beschaulichen Bundesstadt los? Immer mehr verstörte Bürger melden sich bei den Behörden, warnen vor im Geheimen agierenden Corps in der Nachbarschaft. Ganze Häuserzeilen seien schon in der Hand von Extremistengruppen heißt es. An vielen Häusern in der gesamten Stadt hängen bereits blau-weiß-rote Fahnen!

Viele der Trupps, die sich der sogennanten Karnevalistenbewegung zurechnen lassen, sind paramilitärisch organisiert, besitzen einen  Generalstab, eine Infanterie, Artillerie und sogar einen Landsturms! Jede Zelle soll aus mehreren Hundert Mitgliedern bestehen, hinzu kommen einzelne Zellen in den Vororten. „Wir haben es mit sehr vielen kleinen und großen Einheiten zu tun, ohne eine zentrale Führung. Das macht es uns schwer“, heißt es aus Sicherheitskreisen. Die meisten Gruppen tragen offenbar militärische Namen, nennen sich etwa „Stadtsoldaten“.

Die Mitglieder seien oft sind bis an die Zähne bewaffnet sind, sollen sogar heimlich Geschütze in die Stadt geschafft haben! Nahezu jeder der männlichen Aktivisten ist mit Gewehren und Säbeln ausgerüstet. Frauenkompanien, einheitlich gekleidet in Blau und mit weißen Kopfbedeckungen, sollen sich rechtsrheinisch zusammenrotten.

Ein Anwohner, der nahe des Stadthauses wohnt und aus verständlichen Gründen seinen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, spricht gar von einem ganzen Gebäude voller militärischen Zeugs! „Ständig gehen dort Menschen in Zivil ein und aus, Bürger wie du und ich“, so der Mann. Innen würden sie trainieren, trinken, Uniformen anlegen und sich abhärten. „Viele tragen aber sogar ihre blau-rot-weißen Uniformen inzwischen in der Öffentlichkeit!“ berichtet er entsetzt.

Politisch scheinen sie allerdings nur schwer ins übliche Radikalisten-Spektrum zu passen, weiß ein Sicherheitsexperte. „Viele scheinen eher einem monarchistisch Revolutionstraum anzuhängen“, meint er, „unter anderem berufen sie sich auf den Kurfürsten und Preußens Gloria.“ Das hätten Recherchen in einschlägigen Foren und auf Internetseiten sowie die Befragung von V-Männern ergeben.

Fahnen hängen bereits an vielen Gebäuden der Stadt

Fahnen hängen bereits an vielen Gebäuden der Stadt

Nach Informationen der Rheinischen Tagespost sind in den nächsten Tagen mehrere öffentliche Gebäude Ziele von Anschlägen, darunter sogar Rathäuser in Bonn, Beuel und Bad Godesberg. Alles deutet darauf hin: Offenbar sollen die politischen Schaltstellen der Stadt übernommen werden.

Sicherheitsbehörden sind alarmiert! Auf Nachfrage erklärte Innenminister Ralf Jäger: „Ja, es scheint, als seien diverse Gruppierungen in Bonn und im ganzen Rheinland aktiv. Wir haben die Szene dank V-Männer aber im Blick“, so der angeschlagene Minister. Diesmal will er sich keinen Fehler erlauben, heißt es aus Kreisen des Innenministeriums.

Seitens der Sicherheitsbehörden wird bereits der Ernstfall geplant: „Wir werden den ganzen Sumpf ausheben“, heißt es. Über Karneval sei es angesichts der vielen Menschen auf der Straße allerdings zu unübersischtlich. Offenbar ist der Zugriff am kommenden Mittwoch angesetzt, berichtet ein Informant. „Dann werden wir dem Spuk restlos ein Ende bereiten.“

No Comments

Add a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.