Zu gefährlich: Chuck Norris sagt Urlaub in Bad Godesberg ab | Rheinische Tagespost

Zu gefährlich: Chuck Norris sagt Urlaub in Bad Godesberg ab

Bonn / Bad Godesberg – Erstmals seit Jahren wird Chuck Norris in diesem Sommer nicht Bad Godesberg besuchen. Als Grund gibt der Faustkämpfer an, dass ihm der Aufenthalt aktuell zu gefährlich erscheine. Chuck Norris, der jedes Jahr in Bad Godesberg die nur für ihn geöffnete Fürsten-Therme am Stadtpark aus „medizinischen Gründen“ besucht, erklärt, ihm sei die Absage nicht leicht gefallen.

Der Fernsehstar, der gelegentlich gegen Gott Schach spielt und fast immer gewinnt, schätze zwar die Atmosphäre im Kurort. Doch seit er gelesen hat, dass dort selbst 15-Jährige Gewalttäter ungestraft Familien bedrohen und terrorisieren können, ohne dass Stadt, Polizei und Gesellschaft eine angemessene Antwort darauf zu haben scheinen, wurde ihm doch mulmig zumute.

„Wenn ein polizeibekannter Knirps, nachdem er mit einer Gruppe eine unschuldige Familie bedroht und zuvor einen 12-Jährigen entführt hat, gleich wieder weitermachen darf… Man sollte sein Glück nicht herausfordern“, so Norris, der seine morgendlichen Dehnübungen auf den Tragflächen zweier parallelfliegender Flugzeuge ausübt, während er einen Haufen Seals auf seinem Kopf balanciert. Es habe ihn erstaunt, dass es keine gemeinsame gesellschaftliche Front gegen Gewalt zu geben scheint.

Auch Berichte von überregionalen Medien hätten ihn weiter in seiner Entscheidung bestärkt. „Zwar wird man inzwischen weltweit für seinen Mut bewundert, wenn man sagt, dass man nach Godesberg fährt“, so der für seinen Roundhouse-Kick berühmte Fernsehstar. „Aber ich muss ja nicht dauernd meine Fäbhigkeiten und meine Angstlosigkeit betonen.“

Chuck Norris (altert nicht), der in Bonn so laut sein darf wie er will und regelmäßig Prozesse gegen Lärmmotzkis gewinnt, weicht deshalb in diesem Jahr auf sein zweites Feriendomizil nach Somalia aus. Aber er verspricht, im nächsten Jahr wieder zu kommen – falls die Sicherheitslage sich gebessert hat.

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