Stadt Bonn verhängt dreitägiges Kastanienexportverbot | Rheinische Tagespost

Stadt Bonn verhängt dreitägiges Kastanienexportverbot

Bonn – Seit gestern dürfen keine Kastanien mehr das Stadtgebiet verlassen. Das gab die Stadt Bonn gestern in einer Meldung bekannt. Darin heißt es: „Der Export Bonner Kastanien in andere Komunen, insbesondere nach Grafschaft, ist untersagt. An allen Stadtgrenzen werden unangekündigt Kontrollen bei Fahrzeugen und Bollerwagen durchgeführt.“

Das Grafschafter Kastanienembargo soll noch für zwei weitere Tage gelten. „Danach können die Kastanien wieder frei transportiert werden.“ Als Alternative schlägt die Stadt vor, Kastanienbilder, etwa von Goldbären, anzufertigen, oder sie als Herbstdekoration aufzuhängen und dabei leckere Gummibärchen aus dem Bonner Hariboshop zu essen und sich an früher zu erinnern.

Zudem lässt sich wertvolles Rosskastanienpulver gewinnen, dass man dann lagern kann, oder man macht daraus Waschmittel. „Es säre schade, einen so vielseitigen Rohstoff nicht in Bonn zu nutzen

Eine Begründung, warum das Exportverbot nur drei Tage gilt, gibt es nicht. Experten vermuten, dass man verstopfte Straßen, insbesondere Richtung Grafschaft, vermeiden wollte.

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